Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
WebSoloniX – Webdesign & KI-Lösungen
Stand: Juni 2025
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen WebSoloniX (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von Webdesign-, Webentwicklungs- und damit zusammenhängenden Dienstleistungen geschlossen werden.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung nach Eingang des Auftrags. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
§ 3 Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.
Zu den angebotenen Leistungen gehören insbesondere:
- Konzeption, Gestaltung und Entwicklung von Websites
- Hosting und technische Wartung von Webprojekten
- Suchmaschinenoptimierung (SEO)
- KI-gestützte Lösungen und Automatisierungen
- Pflege und Aktualisierung von Webseiteninhalten
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Auftrags notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die aus einer mangelnden Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.) selbst verantwortlich und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung von Rechten Dritter durch diese Inhalte entstehen.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gültigen Angebot oder der Preisvereinbarung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern keine abweichende Zahlungsfrist schriftlich vereinbart wurde. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen.
Bei größeren Projekten ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Anzahlung von bis zu 50 % des Auftragswertes zu Beginn des Projekts zu verlangen.
§ 6 Monatliche Wartungs- und Hosting-Pakete
Sofern monatliche Servicepakete (z. B. Hosting, Wartung, Pflege) vereinbart werden, gelten folgende Regelungen:
- Die monatliche Vergütung ist jeweils im Voraus zum Monatsbeginn fällig.
- Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.
- Der Auftragnehmer ist berechtigt, die monatliche Vergütung mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen anzupassen.
§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Der Auftragnehmer behält an allen erstellten Werken (Designs, Code, Texte etc.) das Urheberrecht. Dem Kunden werden nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung die für den vertraglich vorgesehenen Zweck erforderlichen Nutzungsrechte eingeräumt, sofern nicht anders vereinbart.
Eine Weiterveräußerung oder Unterlizenzierung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, realisierte Projekte als Referenz in seinem Portfolio und auf seinen eigenen Kommunikationskanälen zu verwenden, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 8 Abnahme und Gewährleistung
Nach Fertigstellung des Werks ist der Kunde verpflichtet, dieses innerhalb von 14 Tagen abzunehmen oder etwaige Mängel schriftlich zu benennen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt das Werk als abgenommen.
Die Gewährleistungsfrist für Mängel beträgt 12 Monate ab Abnahme. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neuherstellung). Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu.
§ 9 Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 10 Datenschutz
Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung von WebSoloniX, die auf der Website unter /datenschutz abrufbar ist, sowie den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.
§ 11 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke des jeweiligen Auftrags zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 12 Änderungen der AGB
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Der Kunde wird über wesentliche Änderungen rechtzeitig informiert. Widerspricht der Kunde einer Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe, gilt die Änderung als akzeptiert.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Auftragnehmers.
§ 14 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Angaben gemäß § 5 TMG:
WebSoloniX
Webdesign & KI-Lösungen
Deutschland